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23. Heimkehr |
Heiligkreuz, Schweiz |
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Wie ich schon in einem kurzen
Newsletter bekannt gegeben habe, ist meine Reise zu einem
plötzlichen Ende gekommen und ich befinde mich schon seit ein paar
Tagen wieder in der Schweiz. Die Entscheidung für die Rückkehr kam
auch für mich selbst ziemlich überraschend, war aber den Umständen
entsprechend angebracht und hat sich als richtig bestätigt. Der
Auslöser für den Abbruch der Reise waren ein wenig gesundheitliche
Gründe, anderseits aber auch fehlende Energie und Motivation.
Im letzten Bericht habe ich ja schon erwähnt, dass ich in Borneo
erst mal eine Weile Pause gemacht und mich zur Abwechslung..... |
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22. Indonesien_2 |
Semporna, Borneo (Malaysien),
km 25'500 |
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Bevor ich die Fähre nach Bali
hinüber nahm machte ich noch einen weiteren Ausflug auf einen Vulkan
im östlichsten Java. Dieser ist zwar nicht mehr aktiv, dafür tritt
am Grunde des Kraters flüssiger Schwefel aus dem Boden aus.
Einheimische Träger hacken die erkalteten Brocken ab und schleppten
die bis zu 80 kg schweren Lasten in Körben auf den Schultern zum
Kraterrand hinauf und anschliessend ins Tal hinunter. Ich stieg
ebenfalls in den Krater hinunter doch blieb nicht lange dort, denn
die austretenden Dämpfe sind extrem ätzend und ich konnte oft kaum
atmen. Unglaublich, wie man da gleichzeitig noch Schwerstarbeit
verrichten kann! |
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21. Indonesien |
Bali, Indonesien, km 24'600
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Nach einigen wenigen Tagen Aufenthalt in der hochmodernen und
gleichzeitig überraschend sehenswerten Grossstadt Singapur wurde es
schliesslich Zeit, die Fähre nach Indonesien zu nehmen. Dazu musste
ich erst mit einem Schiff auf die erste vor Singapur gelegene Insel
hinaus fahren um dort am nächsten Tag schliesslich die grosse
Passagierfähre nach Jakarta besteigen zu können. Diese Schiffe
verkehren bloss einmal pro Woche oder noch seltener, weshalb ich
mich vorher genau über den Fahrplan informiert hatte um nicht zu
lange warten zu müssen. Als das riesige Schiff, das eher an einen
Kreuzfahrtsdampfer..... |
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20. Malaysien |
Singapur, km 24'070 |
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Der erste gute Eindruck, den ich von Malaysien hatte,
bestätigte sich weiterhin und ich bin ziemlich begeistert von diesem
vielseitigen und freundlichen Land. Besonders da ich zuvor keine
Ahnung hatte was mich hier erwarten würde...
Eine Besonderheit Malaysiens ist die kulturelle Vielfalt. Hier
wohnen Chinesen, Inder und Malayen seit Generationen friedlich
nebeneinander und können dabei ungestört ihre Religion und Kultur
leben.
So wurde ich nach einigen Tagen
Radeln entlang der Westküste von einer indischen Familie nach Hause
eingeladen...... |
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19. Insel |
Alor
Star, Malaysia, Km 22’250 |
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Schon fast drei Monate ist es
her, seit ich nach Thailand gelangt bin und vor ein paar wenigen
Tagen habe ich es nun hinter mir gelassen und die Grenze nach
Malaysien überquert. Die vergangenen Wochen waren nochmals sehr
abwechslungsreich und ich denke, dass ich noch einige der schöneren
Seiten von Thailand gesehen habe.
Nach der Weiterfahrt von Hua Hin (letzter Bericht) folgte ich erst
der Küste noch ein Stück weiter südlich und durchquerte dann den
schmalen Landstreifen direkt unterhalb der Grenze zu Myanmar auf die
Westseite...... |
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18.
In die Luft und zu Wasser |
Hua
Hin, Thailand, km 20'800 |
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Während den vergangenen Wochen bin ich nicht sehr viel auf dem Velo
gesessen. Statt dessen habe ich mich in ein paar anderen Disziplinen
versucht und viel Neues gelernt, was eine ganz gute Abwechslung zum
Velofahreralltag darstellte.
Begonnen hat es damit, dass ein Produzent fürs deutsche Fernsehen
jemanden suchte der einen Kurs im Ultralight Fliegen machen wollte.
Er arbeitete gerade an einem Beitrag über Leute, die nach Thailand
kommen um etwas Neues zu lernen, und ein Teil davon war neben
Elefanten reiten und Thaiboxen das Fliegen..... |
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17. Am Ziel
angekommen |
Bangkok,
Thailand, km 19'908 |
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Über die so genannte
Freundschaftsbrücke gelangte ich von Vientiane in Laos nach Thailand
und erreichte damit das vorläufig letzte Land meiner Reise. Nach der
üblichen Passkontrolle von einem nicht sehr freundschaftlich
wirkenden Zöllner musste ich erst einmal die Strassenseite wechseln
und mich an den Linksverkehr gewöhnen. Vorläufig war das noch nicht
so ein Problem, denn ich folgte einer winzigen Strasse dem Mekong
und damit der Grenze entlang, wo es meist so gut wie keinen Verkehr
gab und einige Male ertappte ich mich dabei, wie ich auf der
falschen Strassenseite fuhr..... |
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16. Sabaidee und
französische Baguettes |
Vientiane, Laos, km 18'450 |
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Es dauerte nochmals einige Tage, bis ich die Grenze zu Laos
erreichte. Die Gegend war weiterhin sehr hügelig, und meist
entweder von noch intakt scheinenden tropischen Regenwäldern
bewachsen oder dann aber gerodet und mit regelmässigen Reihen
von Teebüschen bepflanzt. Schliesslich ist die Region in diesem
südwestlichsten Teil von China bekannt für die besten Teesorten
des Landes wie auch für das grösste zusammenhängende
Regenwaldgebiet. Sogar Wildelefanten sollen hier noch leben, wie
einige Schilder am Strassenrand verrieten, doch leider habe ich
bisher...... |
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15. Unterwegs in
tropisches Gefilde |
Simao, Südwestchina, km 17'800 |
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Wie versprochen melde mich
diesmal etwas früher als sonst üblich mit einem weiteren
Bericht, da ich vorher ja längere Zeit nichts von mir hören
liess. Auch kann ich euch diesmal wieder mehr Bilder
präsentieren, da mir eine sehr nette Person eine vorzeitige
Weihnachtsüberraschung beschert und eine neue Kamera gesponsert
hat. Ganz, ganz herzlichen Dank!
Mein Aufenthalt in Kunming hat sich schliesslich noch länger
hingezogen als erwartet. |
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14. Unerwarteter
Zwischenfall |
Kunming,
Suedwestchina, Km 17'250 |
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Kürzlich haben die Ereignisse hier eine völlig
unerwartete Wendung genommen und meine Reisepläne ein wenig
durcheinander gebracht oder zumindest verzögert. Ich melde mich
deshalb etwas kürzer als sonst üblich und hoffe, bei einer späteren
Gelegenheit noch ein paar Fotos liefern zu können.
Von Lijiang aus fuhr ich im gemütlichen Tempo ein paar Tage weiter
nach Dali, wunderschön gelegen am Fusse einer steilen Bergkette
direkt am Ufer des Erhai Sees. |
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13. Osttibet |
Lijiang,
Suedwestchina, Km 16'650 |
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Die vergangenen Wochen waren geprägt
von einer nochmals sehr anstrengenden Fahrt mit vielen Höhenmetern,
gleichzeitig aber auch einer erfreulich abwechslungsreichen
Landschaft. Da sich in dieser Region einige der grössten Flüsse
Asiens tief in die Erdkruste gefressen haben, erlebte ich einige
rekordverdächtig lange Abfahrten wie auch Aufstiege, und habe
schliesslich Tibet hinter mir gelassen und fahre jetzt südwärts
durch die Provinz Yunnan. |
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12. Langer Weg
nach Lhasa |
Lhasa,
Tibet-China, Km 14'650 |
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Vor ein paar wenigen Tagen bin ich
nach gut anderthalb Monaten mühsamer und anstrengender Fahrt durch
den westlichen Teil Tibets schliesslich hier in Lhasa angekommen und
hätte damit ein weiteres wichtiges Etappenziel meiner Reise
erreicht!
Leider kann ich euch diesmal nur ein paar wenige Bilder der
vergangenen Wochen zeigen, da mir gestern hier in der Stadt meine
Kamera mitsamt dem Fotospeicher gestohlen wurde. Für mich natürlich
ein riesiger Verlust, besonders was die Bilder der bisherigen Reise
betrifft!... |
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11. Tibet |
Ali/Shiquanhe,
Tibet-China, Km 12'900 |
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Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Kashgar schwang
ich mich schliesslich wieder auf mein Velo und suchte den Weg zur
Stadt hinaus. Etwas ausserhalb staunte ich über die Kolonnen von
Eselkarren, die auf der grossen Hauptstrasse unterwegs waren und von
den zahlreichen Lastwagen in oft halsbrecherischen Manövern überholt
wurden. Auf den Wagen sassen meist ganze Uygurenfamilien, zusätzlich
waren sie meist noch beladen mit Gütern und Tieren aller Art. Erst
in einer kleineren Ortschaft fand ich den Grund dafür:...... |
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10. Durch den
Pamir |
Kashgar, China, km
11'520 |
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Nach einer Woche Aufenthalt in
Samarkand fühlte ich mich schliesslich so weit erholt, dass ich
wieder weiter fahren konnte. Zudem begann mein Visum für Tajikistan
nun endlich zu laufen, und so machte ich mich voller Vorfreude auf
den Weg zur Grenze. Ich wusste nämlich, dass mich in diesem Land
eine Menge Berge und einige ziemlich hohe Pässe erwarteten, etwas
worauf ich mich schon lange gefreut hatte. Doch erst musste ich mir
den Weg in das Pamir Gebirge und die Autonome Republik Gorno
Badakhshan, wie dieser südliche Teil Tajikistans offiziell genannt
wird, erst redlich verdienen. |
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09. An der
Seidenstrasse |
Samarkand, Usbekistan, km
9465 |
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Wieder einmal bewege ich mich entlang der
Seidenstrasse, dieser alten Handelsroute zwischen Europa und Asien.
Namen wie Samarkand oder Bukhara sind heute noch eng damit
verbunden, da sie ehemals wichtige Oasen und Umschlagplaetze der
Karawanen bildeten.
Leider sucht man heutzutage das geschaeftige und
bunte Treiben, das hier einst geherrscht haben muss, vergeblich und
es faellt mir schwer, das alte Samarkand aus den Maerchen von 1001
Nacht bildhaft vorzustellen. |
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08. Von der Wüste
in den Jungle |
Mashhad,
Iran, km
8520 |
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Mein Aufenthalt im Iran nähert sich dem Ende zu. Nach
über sechs Wochen in diesem riesigen und von mir sehr geschätztem
Land freue ich mich nun auf einen Wechsel, denn trotz seiner
Vielfalt wirkt das Land und seine Leute mit der Zeit etwas
gleichförmig. Angefangen vom Essen (ziemlich beschränkte Auswahl)
über die üblichen Unterhaltungen (woher, wohin, wie lange...) bis
hin zu anderen Freizeitbeschäftigungen (Tee trinken, Picknick, Tee
trinken...) mangelt es mir etwas an Abwechslung. |
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07. Teheran |
Teheran, Iran, km
7450 |
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Nach ziemlich genau 100 Tagen ‚on the
road' und schon mehr als einem Drittel der Strecke hinter mir, bin
ich vor kurzem hier in Teheran angekommen. Nun geniesse ich wieder
einmal ein paar velofreie Tage und sogar feines schweizer Essen bei
einer Familie die seit über einem Jahr hier lebt und arbeitet und
mich freundlicherweise zu sich eingeladen hat.
Ich staune manchmal, wie sehr das Velofahren für mich
mittlerweile zur Selbstverständlichkeit, ja zum Alltag geworden ist. |
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06. Kurdistan |
Tatvan, Türkei, km
5406 |
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In Istanbul hatte ich ein paar
andere Reisende kennen gelernt, die ebenfalls mit dem Velo in
die gleiche Richtung unterwegs sind. Am Tag der Abfahrt trafen
wir uns zufällig alle wieder auf der iranischen Botschaft und
entschieden deshalb, gemeinsam die Stadt zu verlassen. Dies
machten wir uns ein bisschen einfach, indem wir eine Fähre
nahmen die uns nicht nur über den Bosporus, sonder über eine
Meeresbucht gleich vollständig zur Stadt hinaus brachte. |
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05. Istanbul |
Istanbul, Türkei,
km 3543 |
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Das Wetter war während meines
Wochenendes in Sofia wieder mal sehr schlecht, es schneite
nochmals kräftig und obwohl ich einen ganzen Tag durch die Stadt
spazierte, habe ich nicht sehr viel davon gesehen. Einzig
geblieben sind mir die zahlreichen verschiedenen Kirchen, denn
Sofia ist wie ganz Bulgarien kulturell sehr durchmischt, da es
schon fast an der Grenze zwischen Europa und Asien liegt und
hier deshalb verschiedenste Kulturen zusammengeflossen sind |
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04. Winterlicher
Balkan |
Sofia, Bulgarien,
km 2272 |
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In Belgrad, wo mein letzter
Bericht geendet hat, legte ich erst einmal ein paar Tage Pause
ein. Ich hatte per Zufall ein angenehmes Hotel in der Innenstadt
gefunden und genoss nun die Annehmlichkeiten, die es zu bieten
hatte.
Auch tat es ganz gut, wieder mal ein paar andere Reisende zu
treffen, auch wenn zu dieser Jahreszeit nicht viel Betrieb
herrschte. Natürlich verbrachte ich auch viel Zeit in der Stadt. |
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03. Richtung
Balkan |
Belgrad, Serbien,
01.03.06, Km: 1710 |
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Nun wird es höchste Zeit für einen
weiteren Bericht. Schliesslich bin ich in der Zwischenzeit über
1000 km weiter südöstlich geradelt und habe dabei eine Menge
gesehen und erlebt.
Von Bozen aus ging es bei weiterhin beständigem Schönwetter das
Trentino hinunter, ein weites Tal mit ebenfalls wieder
zahlreichen Obstplantagen und Rebbergen. So liegen zum Beispiel
die Ortschaften Kalterer und Tramins in diesem Tal, von wo die
gleichnamigen Weinsorten (Gewürztraminer) ursprünglich stammmen. |
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02. Abschied |
Bozen (IT),
10.02.06, Km: 426 |
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Immer noch finde ich es schwer zu
fassen, dass ich nun endlich unterwegs bin! Viel anders als
sonst fühlte es sich letzten Sonntag nicht an, als ich mich aufs
Velo setzte und endlich losfuhr. Nur die Emotionen waren diesmal
ganz anders. Ich war innerlich noch sehr aufgewühlt vom eben
erfolgten Abschied von Familie und Verwandten. Sehr zahlreich
waren sie erschienen um sich zu verabschieden und mir ihre
Glückwünsche mit auf den Weg zu geben. |
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01.
Vorbereitungen |
Schweiz,
09.01.06, Km: 0 |
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Die Vorbereitungen für meine Tour
sind schon seit Monaten am Laufen, doch nun geht es in die
Endrunde. In den verbleibenden drei Wochen bis zum Start gibt es
noch viel zu erledigen und ich merke schon, dass mir die Zeit
nur so davon rennt. Anderseits macht sich aber auch eine grosse
Erleichterung bemerkbar dass es nun bald so weit ist, und ich
kann es kaum mehr erwarten, endlich in die Pedale zu treten und
einfach loszufahren. |
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